Wen stört es nicht? Jaha, die Werbung! Ich trage in diesem Artikel einige Methoden der Werbeblockade zusammen. Diese setze ich auch kombiniert und erfolgreich bei mir ein — es ist recht selten geworden, dass noch irgendeine Werbung zu mir durchdringt.

Werbung kann auch im mobilen Betrieb sehr störend sein, da Flash-Animationen nicht gerade zimperlich mit den potentiellen Ressourcen umgehen …
Wie kann man nun Werbung verhindern bzw. unterdrücken im Browser, insbesondere für Safari? Hierfür gibt es mehrere Methoden die man sogar kombiniert einsetzen kann:
1. custom stylesheet
Dies ist eine der leichtesten Methoden, die aber zugleich sehr effektiv ist. Auf floppymoose.com gibt es ein sehr gutes und auch regelmäßig gepflegtes „AdBlock Stylesheet“. Nachteil der Methode ist allerdings, dass dennoch Werbetraffic entsteht, aber eben nicht mehr angezeigt wird.

2. AdBlock via hosts
Das ist wohl eine der effektivsten Methoden, um Werbung endgültig zu verbannen. Bei der hosts-Datei handelt es sich um eine lokale Datei die Domainnamen und IP-Adressen umleiten kann — ganz einfach ausgedrückt. Das nützt uns direkt etwas gegen den Werbekampf, denn wir leiten einfach deren Webeserver ins Nichts um!
Hierbei ist etwas Terminal-Arbeit gefragt:
Zunächst einmal legen wir ein Backup der ursprünglichen Datei mit dem Befehl cp /etc/hosts /etc/hosts.bak an. Zuvor muss man allerdings root-Rechte erhalten mit dem Befehl sudo su und dem Administratorpasswort.
Nun kann man mit folgendem Befehl eine vorgefertigte hosts-Datei aus dem Internet anhängen:
curl "http://pgl.yoyo.org/adservers/serverlist.php?hostformat=hosts&showintro=1&startdate%5Bday%5D=&startdate%5Bmonth%5D=&startdate%5Byear%5D=&mimetype=plaintext" >> /etc/hosts
oder
curl "http://www.mvps.org/winhelp2002/hosts.txt" >> /etc/hosts
Ich habe beide Werbelisten an meine hosts-Datei gehängt — sicher ist sicher.
Falls ein bestimmter, nervender, Server noch zusätzlich mit auf die Liste soll, kann man das einfach jederzeit mit dem folgendem Befehl nachholen:
echo "127.0.0.1 werbeserver.de www.werbeserver.de" >> /etc/hosts Damit wird jeglicher Traffic von werbeserver.de unterdrückt!
Bei dieser Methode entsteht erst gar nicht Werbetraffic. Langsam aber sicher hat es die Werbung schwer bei uns durchzukommen. Die letze Methode stellt noch den letzen Feinschliff dar.
3. Ein AdBlock-Plugin „Safari AdBlock“
Einfach herunterladen und installieren auf http://burgersoftware.com/en/safariadblock. 
Wenn all diese Schritte getan und erfolgreich aktiviert sind, ist man ziemlich sich vor Internetwerbung! Natürlich funktioniert jede Methode auch für sich allein, soviel ist klar …
Viel werbefreien Spaß wünsche ich euch noch im Internet.
Quellen:
http://www.flickr.com/photos/32360853@N05/3112180541/
http://www.floppymoose.com/
http://cr4nky.wordpress.com/2009/04/18/blocking-ads-with-the-hosts-file/
http://www.apfeltalk.de/forum/adblocking-mal-anders-t108661.html
http://burgersoftware.com/en/safariadblock
Der Artikel „„Total AdBlock“ für Safari!“ wurde von Sven verfasst und am 24.06.2009 um 15:11 Uhr unter der Kategorie Allgemein veröffentlicht. Dieser RSS 2.0 Feed informiert über die neusten Kommentare. Über einen Kommentar, oder Trackback würde ich mich freuen.
Meine Güte, ist das ein gutes Tutorial!
Nebst aller Software und Schnick-Schnack für den Mac
ist das der beste “Custom-pimp” für den Mac den ich getestet habe!
(vorallem Schritt 2 / Adblock via hosts) *thumbsup
Empfehle ich sehr gerne weiter.
Vielen Dank fürs sharen!
lg,
Marc G.
Danke für das Lob!
Ich habe lediglich meine Erfahrungen etwas zusammengefasst und veröffentlicht, dass jeder davon etwas hat …
Gruß,
Sven
Ich habe gerade festgestellt, dass feeds.feedburner.com/ auch auf der Blacklist steht. Dies sollte man entfernen, wenn man einige Feeds aufgenommen hat, die feedburner einsetzen (z.B. macnews.de) …
Tipp 2 funkioniert bei mir nicht. Ich kann mich nicht mal mit sudo su einloggen O.o Ich gebe sudo su ein anschließend drücke ich Enter und dann bin ich irgendwo, obwohl da doch jetzt Password: stehen müsste oder nicht?
MfG Lehas
Ja, eigentlich gibst du sudo su in das Terminal ein, bestätigst mit Enter und dann müsste so was in der Art erscheinen:
“WARNING: Improper use of the sudo command could lead to data loss
or the deletion of important system files. Please double-check your
typing when using sudo. Type “man sudo” for more information.
To proceed, enter your password, or type Ctrl-C to abort.
Password:”
Dann gibst du dein Passwort ein und drückst nochmals Enter. Wenn du das Passwort eintippst werden keine *** oder ähnliches angezeigt (aus Sicherheitsgründen), also einfach eintippen und bestätigen.